In der Nacht auf den 8. Juli hat die Polizei in Salzburg unter anderem ein Mädchen im Alter von 15 Jahren gestoppt, das mit einem E-Scooter unterwegs war und deutlich berauscht wirkte.

Was ist passiert? Die Polizisten waren im Stadtgebiet von Salzburg unterwegs, als ihnen gegen 2 Uhr nachts eine 15-Jährige auf einem E-Scooter auffiel. Sie zeigte deutliche Zeichen, dass sie Drogen oder andere Suchtmittel genommen hatte. Ein Arzt wurde hinzugezogen und bestätigte, dass sie nicht fahren durfte. Bei der Kontrolle fand die Polizei außerdem eine kleine Menge Cannabisharz. Das Mädchen wird nun wegen mehrerer Vergehen angezeigt. Bei derselben Aktion stoppten die Beamten auch einen türkischen Lastwagen, dessen Reifen so kaputt waren, dass er nicht mehr weiterfahren durfte.

Wer hilft? Neben der Polizei hat auch ein Arzt oder eine Ärztin die 15-Jährige untersucht. In Österreich gibt es anonyme Hilfsangebote, wenn du oder jemand aus deinem Umfeld Probleme mit Suchtmitteln hat: die Sucht- und Jugendberatungsstellen der Länder, die Nummer 147 (Rat auf Draht) rund um die Uhr sowie regionale Beratungsstellen der Caritas oder der Arbeiterwohlfahrt. Schule, Schulsozialarbeit und Erziehungsberatung können ebenfalls vermitteln.

Was kannst du tun? Wenn du selbst schon mal merkst, dass eine Situation mit Suchtmitteln kippt, hol dir Hilfe – auch wenn es nur eine Frage ist. Sprich mit jemandem, dem du vertraust (Eltern, Vertrauenslehrer, ältere Geschwister, Freundschaft). Fahr niemals E-Scooter, Auto oder Rad, wenn du etwas konsumiert hast. Auch kleine Mengen können dich langsamer und unkonzentrierter machen. Verzichte auf Mitfahrten bei Leuten, die unter Einfluss fahren, und sag im Zweifel offen Nein.