In Görlitz ist ein Haus eingestürzt, weil jemand Kupferkabel stehlen wollte – dabei sind drei Menschen gestorben. Wir erklären dir, was das mit Schrotthändlern zu tun hat und was dagegen getan wird.

Was ist passiert? In Görlitz haben offenbar zwei Männer versucht, wertvolle Kupferkabel aus einem Haus zu stehlen. Dabei haben sie vermutlich eine Gasleitung beschädigt. Es kam zu einer Explosion, das Haus stürzte ein, und drei Menschen sind gestorben. Die Polizei sucht jetzt mit neuen Videoaufnahmen nach den Tätern. Kupfer ist gerade viel wert: Schrotthändler zahlen bis zu zehn Euro pro Kilo. Genau das macht Kabel und Rohre für Diebe so interessant.

Wer hilft? Die Polizei geht dem Fall in Görlitz nach, und es gibt eine besondere Einheit beim LKA Sachsen, die sich um Metalldiebstahl kümmert. Große Firmen wie die Deutsche Bahn, Mibrag und die Telekom haben sich außerdem zu einer Partnerschaft namens Sipam zusammengeschlossen, damit Baustellen, Schienen und Leitungen besser geschützt werden. Auch Schrotthändler wie Steffen Heyer aus Leipzig arbeiten mit der Polizei zusammen und schreiben die Personalien von Kunden auf, damit gestohlene Ware zurückverfolgt werden kann.