Vor dem Landgericht Ulm hat am Dienstag der Prozess gegen einen Mann begonnen, der im Januar einen Verkäufer in einem Elektronikmarkt mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben soll.

Was ist passiert? Im Januar 2025 ging ein heute 30-jähriger Mann in einen MediaMarkt in Ulm. Er ging direkt zu einem 25-jährigen Verkäufer, der ihm den Rücken zuwandte, und stach plötzlich mit einem Küchenmesser auf ihn ein – insgesamt 15 Mal. Der Verkäufer überlebte nur, weil Sanitäter ihn wiederbelebten und er notoperiert wurde. Zwölf Tage lag er im künstlichen Koma. Der Angreifer floh, aber die Polizei stellte ihn kurz darauf auf der Straße. Als er die Polizisten ebenfalls mit dem Messer angriff, schossen sie und verletzten ihn schwer. Am Dienstag begann der Prozess vor dem Landgericht Ulm wegen versuchten Mordes. Der Mann gestand über seinen Anwalt die Tat und sagte: „Ich schäme mich dafür und kann mir heute nicht erklären, wie es dazu kommen konnte." Er nannte als Grund „Frust, Wut und Verzweiflung". Bis Mitte August soll das Urteil fallen.