Bundeskanzler Friedrich Merz hat im ZDF-Sommerinterview gesagt, dass er niemandem persönlich Faulheit vorwirft.

Im Sommerinterview beim ZDF ging es um Kritik an Merz' Art zu reden. Einige Leute hatten gesagt, er rede so, als ob alle Menschen in Deutschland zu wenig arbeiten würden. Das fand Merz nicht fair. Er sagte klar: „Ich habe nie jemandem persönliche Faulheit unterstellt". Damit meint er: Er wirft keinem einzelnen Menschen vor, faul zu sein. Er finde es nur wichtig, offen über die Wirtschaft zu sprechen.

Merz erklärte, dass zurzeit in Deutschland insgesamt weniger Arbeitsstunden geleistet werden als nötig. Damit meint er nicht, dass einzelne Personen zu wenig arbeiten. Er betonte auch, dass er großen Respekt vor Menschen hat, die viel leisten – zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeheimen. Diese Berufe seien hart und wichtig für das Land.

Trotzdem bleibt Merz dabei: Deutschland muss wirtschaftlich stärker werden. Er sagte, Produktivität und Leistung seien im Moment zu niedrig. Gleichzeitig gab er zu, dass die Regierung den Menschen mehr erklären muss, warum bestimmte Entscheidungen nötig sind. Er will mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch bleiben, statt Probleme klein zu reden.

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