Im Urbanhafen in Berlin ist am Montag eine Person beim Schwimmen ertrunken – Rettungskräfte kamen zu spät.

Am Montagnachmittag ist im Urbanhafen, einem Abschnitt des Landwehrkanals in Berlin, eine Person beim Schwimmen untergegangen. Passanten haben die Person im Wasser gesehen und sofort den Notruf gewählt. Taucher der Feuerwehr haben die Person dann nach kurzer Zeit unter Wasser gefunden und an Land gebracht. Ein Notarzt konnte aber nur noch den Tod feststellen. Das bedeutet: Jede Hilfe kam zu spät.

Die Berliner Feuerwehr war mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Auch die Polizei kam dazu, um den Vorfall zu untersuchen. Die Beamten wollen herausfinden, was genau passiert ist und wer die Person war. Bis Alter, Geschlecht und Hintergründe geklärt sind, wird es noch dauern. Deshalb gibt es gerade noch viele offene Fragen.

Schwimmen in städtischen Kanälen und Flüssen ist in Berlin nicht erlaubt. Das Wasser ist oft viel kälter, als man denkt, und es gibt Strömungen, Schiffsverkehr und Gegenstände unter der Oberfläche. Wenn du dich im Sommer abkühlen willst, geh lieber in ein offizielles Freibad oder Badesee – dort passt Personal auf. Wenn du jemanden im Wasser siehst, der in Not ist, ruf sofort den Notruf 112 und versuch nicht, die Person selbst zu retten, wenn du kein Training hast.