Im ersten Quartal 2026 kam mehr als die Hälfte des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien – vor allem dank Wind.

Stell dir vor, du schaltest eine Lampe ein und der Strom kommt direkt aus Wind und Sonne. Genau das passiert gerade in Deutschland: Im ersten Quartal 2026 stieg die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um fast 14 Prozent auf 67,5 Milliarden Kilowattstunden. Insgesamt wurden 126,6 Milliarden Kilowattstunden Strom ins Netz eingespeist, und mehr als die Hälfte davon (53,3 Prozent) kam aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Solar.

Die größte Rolle spielte dabei die Windenergie. Ihr Anteil am Strom wuchs auf ein Drittel, also auf rund 33 Prozent. Grund war unter anderem, dass das erste Quartal 2025 extrem windschwach war – in diesem Jahr wehte es also deutlich mehr. Die Photovoltaik, also Strom aus Sonnenlicht, ging dagegen um 7,4 Prozent zurück, konnte den Windboom also nicht ganz ausgleichen.