Marc Márquez hat auf dem Sachsenring zum zehnten Mal gewonnen und damit einen uralten Rekord eingestellt.
Stell dir vor, du gewinnst an einem Ort zehnmal – das hat vor Marc Márquez noch keiner in der MotoGP geschafft. Genau das ist ihm am Sachsenring in Deutschland gelungen. Er fuhr auf seiner Ducati von der Pole-Position los, also vom besten Startplatz, und gab den Sieg nicht mehr ab. Am Ende hatte er fast zwei Sekunden Vorsprung vor dem Zweiten.
Platz zwei ging an Ai Ogura aus Japan, Platz drei an Raúl Fernández aus Spanien. Beide fahren für den Motorradhersteller Aprilia. Damit standen zwei Piloten desselben Teams gemeinsam auf dem Podium, also auf den Plätzen eins bis drei nach der Siegerehrung. Das ist im Motorsport etwas Besonderes.
Im Rennen passierte allerdings auch Pechliches: Alex Márquez, der jüngere Bruder des Siegers, lag auf Platz zwei, musste sein Motorrad aber wegen eines technischen Problems abstellen. Ein weiterer Fahrer, Fabio Di Giannantonio, schied ebenfalls aus. Vor dem Rennen am Samstag hatte sich Marco Bezzecchi im Qualifying, also im Training für die Startaufstellung, das linke Schlüsselbein gebrochen. Er wurde am Sonntag erfolgreich operiert, fehlte aber im Rennen.
