Nach dem WM-Aus hat Mexiko einen neuen Nationaltrainer: Rafael Márquez.
Nach der Niederlage gegen England im Achtelfinale der WM ist Schluss mit Javier Aguirre als Cheftrainer. Er betreute die Mannschaft zum dritten Mal und hörte nach dem Aus auf. Der mexikanische Fußballverband hat dann schnell entschieden, wer es als Nächstes macht.
Die Wahl fiel auf Rafael Márquez. Er ist 47 Jahre alt, gilt als mexikanische Fußballikone und war früher Verteidiger beim FC Barcelona. Fünf Mal hat er selbst bei einer WM für Mexiko gespielt. Seit zwei Jahren war er schon Assistenztrainer und hat dabei viel von Aguirre gelernt.
Der mexikanische Fußballverband sagt, dass Márquez die Mannschaft jetzt auf die WM 2030 vorbereiten soll. Aguirre hat ihn extra darauf vorbereitet und gilt als sein Mentor. Für Márquez ist die Aufgabe eine große Chance: Er soll aus einer enttäuschenden WM einen Neustart machen.
Für Fans bedeutet der Wechsel, dass auf eine bekannte Figur gesetzt wird, der den mexikanischen Fußball in- und auswendig kennt. Statt eines großen Umbruchs geht der Verband bewusst einen ruhigen Weg und vertraut auf Márquez' Erfahrung als Spieler und Assistent.
