In der Wachau startet gerade die große Marillen-Ernte – und in Krems und Spitz wird kräftig gefeiert.
In der Wachau, einem Flusstal entlang der Donau in Niederösterreich, werden jetzt überall Marillen – so heißen Aprikosen in Österreich – gepflückt. Die Ernte beginnt im Osten bei Krems und wandert dann langsam nach Westen bis nach Spitz. Rund zwei Wochen lang werden die Früchte reif. Bauern rechnen heuer mit einer durchschnittlich großen Ernte, weil es im Frühjahr vereinzelt Spätfrost gab. Trotzdem ist die Stimmung gut: Da weniger Früchte an den Bäumen hängen, schmecken die Marillen besonders intensiv.
Damit du weißt, ob du echte Wachauer Marillen kaufst, gibt es ein Qualitätssiegel mit einem traditionellen Erntekorb, einer sogenannten Zistel, auf dem Karton. Rund 200 Bauern sind im Verein Wachauer Marille organisiert und werden jedes Jahr von einer unabhängigen Stelle kontrolliert. Viele Bauern raten, größere Mengen direkt bei ihnen vorzubestellen oder bei der Online-Marktbörse des Vereins zu schauen. Ein Kilogramm kostet zurzeit zwischen 6 und 7 Euro.
