Ein 49-jähriger Mann ist am Samstag nach einem Badeunfall an der Alten Donau in Wien im Spital gestorben.

Was ist passiert? Ein Mann war an der Alten Donau im Bezirk Donaustadt in Wien beim Schwimmen plötzlich untergegangen. Andere Badegäste schlugen sofort Alarm. Rettungskräfte kamen schnell, und Feuerwehrtaucher zogen ihn aus dem Wasser. Die Sanitäter begannen sofort mit einer Reanimation, also mit Herzdruckmassage und Beatmung, um sein Herz wieder zum Schlagen zu bringen. Sein Zustand wirkte im Spital zuerst stabil, also nicht lebensbedrohlich. Wenig später verstarb der Mann jedoch, wie eine Sprecherin des Krankenhauses der Nachrichtenagentur APA bestätigte.

Wer hilft? In Wien sind rund um die Uhr Rettungskräfte, Feuerwehr und Wasserrettung einsatzbereit. Am Gänsehäufel, einer der bekanntesten Badestellen Wiens, gibt es in der Badesaison Rettungsschwimmer, die auf Schwimmer achten. Auch die Wiener Berufsfeuerwehr hat eigene Taucher, die schnell zu Unglücksstellen im Wasser ausrücken. Wenn du selbst einen Notfall siehst, ruf sofort die Rettung unter 144 oder die Feuerwehr unter 122 an – jede Minute zählt.

Was kannst du tun? Schwimme am besten nur dort, wo du siehst, dass Rettungsschwimmer oder andere Leute aufpassen. Springe nie mit einem Sprung ins Wasser, wenn du nicht weißt, wie tief es ist, und überschätze deine Kraft nicht. Gehe nie allein ins Wasser, vor allem nicht an heißen Tagen, und achte auf deinen Kreislauf, wenn du gerade gegessen, lange in der Sonne gelegen oder schlecht geschlafen hast. Wenn du merkst, dass du oder jemand in deiner Nähe Probleme im Wasser hat: laut um Hilfe rufen und andere aufmerksam machen.