Nach dem grössten Erfolg seit 26 Jahren wollten einige Geldgeber den Chef des FC St. Gallen austauschen – doch die Fans stellten sich quer.
Stell dir vor, dein Lieblingsverein gewinnt den Pokal. Du feierst mit 20'000 anderen Fans. Und dann erfährst du: Ein paar reiche Leute wollen den Präsidenten rauswerfen. Genau das ist beim FC St. Gallen passiert.
Präsident Matthias Hüppi sass nach dem 3:0-Sieg in Bern allein auf der Bank und weinte. Später sagte er im Fernsehen, die letzten Monate seien «ultrahart» gewesen. Damit meinte er den Streit hinter den Kulissen.
Eine Gruppe von Aktionären – das sind Leute, die Geld in den Verein gesteckt haben – wollte Hüppi durch den Politiker Stefan Kölliker ersetzen. Kölliker hatte schon einen Plan: eine «Vorwärtsstrategie» für den Klub.
