Die Macher von LibreOffice haben einen Entwurf veröffentlicht, wie die kostenlose Bürosoftware künftig auch im Browser und auf Smartphones laufen soll.

Vielleicht kennst du LibreOffice schon von deinem Schulrechner: ein kostenloses Programmpaket zum Schreiben, Rechnen und Präsentieren, ähnlich wie Microsoft Office – nur ohne Abo-Gebühren. Die gemeinnützige Organisation dahinter, The Document Foundation, will LibreOffice jetzt fit machen für die Zukunft.

In einem neuen Strategiepapier stehen fünf große Ideen: eine Oberfläche, die sich an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst, eine Version, die direkt im Browser läuft, Apps für Android und iPhones, ein eigener Server für Dokumente und die Möglichkeit, dass mehrere Leute gleichzeitig an einem Dokument arbeiten.

Spannend ist vor allem die Browser-Variante: Sie soll mit einer Technik namens WebAssembly funktionieren. Das erlaubt es, richtige Programme im Browser auszuführen, ohne dass ein großer Server im Hintergrund rechnen muss. Die meiste Arbeit erledigt dann dein eigenes Gerät – das spart Energie und schützt deine Daten.