Der Monegasse Charles Leclerc war im ersten freien Training zum Großen Preis von Monaco der Schnellste und nutzte damit seinen Heimvorteil auf dem Stadtkurs.
Stell dir vor, du fährst ein Autorennen in deiner Heimatstadt – genau das hat Charles Leclerc am Donnerstag in Monte-Carlo gemacht. Im Ferrari fuhr er die schnellste Runde des Tages, 1:13,978 Minuten. Sein Ferrari-Teamkollege Lewis Hamilton folgte direkt dahinter, nur 0,226 Sekunden langsamer. Dritter wurde Max Verstappen im Red Bull.
Es war allerdings nicht nur spannend, sondern auch ein bisschen gefährlich. Der Fahrer Isack Hadjar crashte am Ausgang einer berühmten Kurve, der sogenannten „Swimming Pool Section“. Sein Auto prallte in die Wand und das Training wurde mit roten Flaggen unterbrochen. Zum Glück blieb Hadjar unverletzt und konnte selbstständig aussteigen.
Bevor es am Sonntag um den Sieg geht, schauen wir auf die Tabelle: Der junge Italiener Kimi Antonelli führt die Weltmeisterschaft an. Er ist erst 19 Jahre alt und hat die letzten vier Rennen in Folge gewonnen! Sein Team Mercedes hat in dieser Saison noch kein einziges Rennen verloren. Aber: In Monaco ist Überholen fast unmöglich, deshalb zählt vor allem das Qualifying am Samstag.
