Die Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang hat wohl dreimal einen Dopingtest verpasst – jetzt droht ihr eine Sperre.

Stell dir vor, du musst immer erreichbar sein und sagen, wo du gerade bist. Genau das müssen Profisportlerinnen und Profisportler tun. Sie müssen der Anti-Doping-Behörde NADA Bescheid geben, wo sie sich aufhalten. Laura Freigang ist so eine Profisportlerin. Innerhalb eines Jahres wurde sie dreimal nicht an dem Ort gefunden, den sie angegeben hatte. Diese drei verpassten Kontrollen nennt man „Strikes".

Drei Strikes sind schlecht: Die NADA sagt, dass das normalerweise zu einer Sperre von zwei Jahren führt. Es geht hier aber nicht darum, dass Laura Freigang etwas Verbotenes genommen hat. Alle ihre bisherigen Proben waren negativ. Es geht nur darum, dass sie nicht da war, als die Tester kamen. Wichtig zu wissen: Ein einzelner Strike kann manchmal zurückgenommen werden, wenn es einen guten Grund dafür gibt.