Bei einem schweren russischen Angriff auf Kiew wurden Menschen verletzt und getötet – kurz vor einem wichtigen Nato-Treffen bittet der ukrainische Präsident um mehr Schutz.
Was ist passiert? In der Nacht vor einem großen Nato-Gipfel hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew und das Umland mit Drohnen und Raketen angegriffen. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskyj starben dabei mindestens elf Menschen, rund 60 weitere wurden verletzt. Besonders gefährlich sind für die Ukraine ballistische Raketen, die sehr schnell fliegen und schwer zu stoppen sind.
Wer hilft? Selenskyj wendet sich direkt an die Nato-Staaten und vor allem an die USA sowie die europäischen Partner. Er bittet darum, beim Nato-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli klare Beschlüsse zu treffen. Wichtig ist ihm vor allem mehr Luftabwehr, also Systeme, die Raketen und Drohnen noch in der Luft abschießen können. Dazu gehört zum Beispiel das US-System Patriot, das in der Lage ist, auch ballistische Raketen abzufangen.
