Auf einer abgelegenen Almhütte in den italienischen Alpen ist ein Mensch durch Kohlenmonoxid gestorben, vier wurden verletzt.
Was ist passiert? Auf einer Almhütte im piemontesischen Deverotal nahe der Schweizer Grenze hat am Sonntag ein defekter Boiler Kohlenmonoxid freigesetzt – ein Gas, das man weder sehen noch riechen kann. Ein Mensch starb, vier weitere wurden verletzt und in Spitäler gebracht, unter anderem nach Mailand. Die Einsatzkräfte waren mit Bergrettung und Helikoptern vor Ort, weil die Hütte sehr schwer zu erreichen ist.
Wer hilft? Feuerwehr, Rettungsdienst und Bergrettung waren mit einem Großaufgebot im Einsatz und haben die Verletzten versorgt. Für die Angehörigen und die Belegschaft des Landwirtschaftsbetriebs wurde psychologische Betreuung organisiert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt zur genauen Ursache, damit sich ein solches Unglück möglichst nicht wiederholt.
Was kannst du tun? Achte in geschlossenen Räumen auf Warnzeichen für Kohlenmonoxid, zum Beispiel auf gelbe oder rußige Flammen, beschlagene Fenster oder Kopfschmerzen. Lass Boiler, Heizungen und Gasgeräte regelmäßig von Fachleuten warten. CO-Melder für zu Hause können frühzeitig warnen und im Ernstfall Leben retten.
