In Meschede haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst getroffen – und dabei ging es nicht nur um Politik, sondern auch um wilde Gerüchte.

Stell dir vor, in deiner Schule kursiert das Gerücht, die Schulsprecherin werde bald abgesetzt und jemand anderes übernimmt. So ähnlich lief das in den letzten Wochen in der CDU: Viele haben gemunkelt, Hendrik Wüst könnte bald Friedrich Merz als Kanzler ablösen.

Jetzt haben sich die beiden aber persönlich getroffen – an einem Stausee im Sauerland, der Hennetalsperre. Wüst hat vor rund 130 Parteimitgliedern klargestellt: Das ist „Quatsch“. Er steht voll hinter Merz. Die Partei will zusammenhalten, denn nächstes Jahr ist in NRW Landtagswahl.

Gleichzeitig hat ein heftiger Sturm in der Gegend für Chaos gesorgt. Bäume sind umgekippt, Züge konnten nicht fahren, und in Welver hat es eine Storchenkolonie erwischt. Rund 200 Einsatzkräfte waren die ganze Nacht unterwegs, um aufzuräumen. Der Wetterdienst hat die Warnungen inzwischen aufgehoben.