Vor dem Weißen Haus in Washington soll im Juni ein großer Kampfabend der UFC stattfinden – eine Organisation zieht jetzt vor Gericht, um das zu verhindern.

Stell dir vor, du gehst zum Weißen Haus und statt eines ruhigen Rasens steht dort ein riesiger Käfig. Genau das passiert gerade in der US-Hauptstadt Washington. Für den 14. Juni ist dort ein Kampfsport-Event der UFC geplant, also Mixed-Martial-Arts-Kämpfe in einem achteckigen Käfig. Direkt am Weißen Haus sollen rund 4.000 Menschen Platz finden, im nahen Ellipse-Park nochmal bis zu 85.000. Das Event trägt den Namen "UFC Freedom 250" und ist offiziell Teil der Feiern zum 250. Geburtstag der USA. Zufälligerweise ist es auch der 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump.

Eine Bürgerrechtsorganisation findet das alles keine gute Idee und hat Klage eingereicht. Sie sagt: Das Gelände des Weißen Hauses gehört dem Staat und nicht dem Präsidenten privat, und der Kongress wurde nicht gefragt. Außerdem wurde keine Umweltprüfung gemacht, und auf Bundes-Parkland sind solche Sport-Events normalerweise gar nicht erlaubt. Ein Anwalt der Kläger nennt die Pläne eine "komplett private, kommerzielle, korrupte Nutzung unserer heiligsten nationalen Monumente".