Ein junger Alpinist aus Deutschland ist am Sonntag am Untersberg bei Grödig tödlich verunglückt, weil er im Zustieg zu einer Kletterroute ausgerutscht und ungesichert abgestürzt ist.

Was ist passiert? Am Sonntagvormittag ist am Untersberg bei Grödig, das ist im Land Salzburg in Österreich, ein junger Alpinist aus Deutschland gestorben. Er war auf dem Weg zu einer Kletterroute – also noch nicht im eigentlichen Fels, sondern auf dem Zustieg – als er ausrutschte und in die Tiefe fiel. Er trug dabei keine Sicherung, also kein Seil und kein Klettergurt, das ihn hätte auffangen können. Die Bergrettung wurde gegen 11 Uhr alarmiert, sein Körper wurde später mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Der Unfall passierte im Bereich des Dopplersteigs, unweit des Zeppezauerhauses, einem bekannten Schutzhaus auf dem Berg.

Wer hilft? Die Bergrettung Salzburg und die Polizei waren mit mehreren Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatzleiter der Bergrettung, Thomas Hettegger, erklärte, dass der Kletterer im Zustieg leider nicht gesichert war. Er und die Einsatzkräfte rekonstruieren den genauen Hergang, damit man aus dem Unfall lernen kann. Die Polizei ermittelt, ob andere Faktoren eine Rolle spielten, und informierte die Staatsanwaltschaft Salzburg. Das Zeppezauerhaus, eine bewirtschaftete Schutzhütte, ist außerdem eine wichtige Anlaufstelle für Wanderer und Kletterer in der Region.