Der österreichische Judoka Bernd Fasching hat sich beim Grand Slam in Lausanne das linke Bein gebrochen und fällt dadurch für die WM in Baku aus.

Beim Grand-Slam-Turnier in Lausanne hat sich der österreichische Judoka Bernd Fasching am Wochenende verletzt. Er hat sich das Wadenbein gebrochen und sich den Knöchel am linken Bein ausgerenkt. Solche Verletzungen passieren im Spitzensport leider immer wieder.

Für Fasching ist die Saison damit praktisch gelaufen. Die Judo-Weltmeisterschaften finden im September in Baku statt. Er wird dort also nicht auf der Matte stehen können.

Eine Wadenbeinfraktur plus eine ausgerenktes Sprunggelenk ist eine ernste Verletzung. Sie wird meist operiert und braucht danach mehrere Wochen Ruhe und Monate Reha. Viele Spitzensportlerinnen und Spitzensportler können danach aber wieder voll angreifen.

Fasching hatte sich als beständiger Athlet im österreichischen Judosport etabliert. Nun heißt es für ihn: Geduld haben, Therapie machen, kleine Fortschritte feiern. So eine Pause ist nervig, aber sie gehört zum Sport leider dazu.