Der Pharma-Riese Johnson & Johnson hat seine Jahresziele nach oben korrigiert, aber die Börse hat zunächst enttäuscht reagiert.
Im zweiten Quartal 2026 hat Johnson & Johnson rund 25 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht – das sind etwa 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch der Gewinn pro Aktie ist um knapp fünf Prozent auf 2,90 US-Dollar gestiegen. Wegen dieser guten Zahlen hat das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr leicht erhöht: Es erwartet jetzt 11,60 bis 11,75 US-Dollar Gewinn pro Aktie und bis zu 101,4 Milliarden US-Dollar Umsatz.
Trotzdem ist die Aktie am Tag der Bekanntgabe kurzzeitig um fast zwei Prozent gefallen. Das lag vor allem an zwei Dingen: Der Bereich Medizintechnik (zum Beispiel Geräte für Operationen) lief schwächer als erwartet. Und das wichtige Medikament Stelara, das gegen Schuppenflechte und Arthritis eingesetzt wird, verliert seit dem Ende seines Patentschutzes Marktanteile.
