Das Mailänder Softwareunternehmen Bending Spoons hat an der US-Börse Nasdaq einen großen Börsengang hingelegt und rund 1,68 Milliarden Dollar eingenommen.

Stell dir vor, ein Unternehmen verkauft erstmals Anteile an sich selbst an der Börse – das nennt man Börsengang oder kurz IPO. Genau das hat die Firma Bending Spoons jetzt gemacht. Sie hat ihre Anteile an der Nasdaq verkauft, das ist eine große US-Börse in New York. Der Ausgabepreis lag bei 29 Dollar pro Aktie und war damit sogar höher als zunächst geplant. Insgesamt hat das Unternehmen so rund 1,68 Milliarden US-Dollar eingesammelt, das sind etwa 1,43 Milliarden Euro.

Bending Spoons wurde 2013 in Mailand gegründet und wird vom Chef Luca Ferrari geleitet. Die Firma kauft andere Software-Unternehmen auf, die nicht mehr so gut laufen, modernisiert sie und behält sie dann im Konzern. Bekannte Apps im Portfolio sind zum Beispiel Evernote (zum Notizen machen), Vimeo (eine Videoplattform), WeTransfer (zum Dateien verschicken), Meetup (zum Verabreden) und sogar AOL, ein altes Internet-Portal.