Die iranische Fußball-Nationalmannschaft ist mit besonderen Anstecknadeln im Wert von 168 nach Mexiko gereist, um an Opfer eines Bombenangriffs auf eine Schule im Iran zu erinnern.
Was ist passiert? Die iranische Nationalmannschaft ist in Tijuana, Mexiko, gelandet. Auf ihren Sakkos trugen alle Spieler goldene Anstecknadeln mit der Zahl 168. Damit wollen sie an 168 Menschen erinnern, die bei einem Bombenangriff auf eine Mädchenschule im Iran gestorben sind. Das war am 28. Februar. Medienberichte sagen, dass US-Streitkräfte den Angriff geflogen haben könnten. Die USA haben eine Untersuchung angekündigt.
Wer hilft? Die iranische Botschaft in Ungarn hat den Zusammenhang zwischen den Anstecknadeln und dem Schulangriff öffentlich gemacht. Der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat eine Untersuchung zu dem Vorfall angekündigt. Außerdem hat der iranische Fußballverband die Behörden darauf angesprochen, dass 15 seiner Funktionäre noch kein Visum für die Einreise in die USA bekommen haben. Dazu gehört auch Verbandschef Mehdi Tadsch. Die FIFA wurde gebeten, sich um dieses Problem zu kümmern.
