Heftige Gewitter und kräftiger Regen haben in Österreich für eine kurze Abkühlung gesorgt – doch die große Trockenheit im Osten bleibt vorerst ein Problem.
Nach wochenlanger Hitze hat eine Kaltfront Österreich erreicht. In vielen Regionen gab es heftige Gewitter und teils kräftigen Regen. Der Klimatologe Alexander Orlik von der Geosphere Austria erklärte, dass sich über die vergangenen sechs Tage im Schnitt rund 30 Millimeter Regen summierten. Das hört sich viel an, ist aber nur etwa ein Fünftel dessen, was in einem durchschnittlichen Juli in Österreich fällt. Für die meisten Gebiete bedeutet die Wetterlage deshalb erst einmal eine kleine Verschnaufpause, aber keine Lösung der Dürre.
Besonders viel Regen fiel in Wien: Innerhalb von nur zehn Minuten wurden an der Messstation Hohe Warte 14 Millimeter gemessen. Auch in Tannheim in Tirol, in Mittelberg in Vorarlberg und in Seckau in der Steiermark kamen über 100 Millimeter zusammen. Gleichzeitig zeigten die Temperaturen ein anderes Bild als zuletzt: Statt über 30 Grad waren am Montag meist nur etwa 25 Grad.
