In Marchtrenk in Oberösterreich ist eine Frau nach sexualisierter Gewalt durch ihren Ehemann gestorben – die Polizei ermittelt, und es gibt viele Stellen, die Betroffenen helfen.
Was ist passiert? Ein 50-jähriger Mann steht unter Verdacht, seine Frau bei sexuellen Übergriffen so schwer verletzt zu haben, dass sie starb. Das Gericht in Wels hat seine Untersuchungshaft verlängert, das heißt, er bleibt bis zur Verhandlung im Gefängnis. In Österreich nennt man dieses schwere Verbrechen „sexueller Missbrauch mit Todesfolge“.
Wer hilft? In Österreich gibt es viele Anlaufstellen für Frauen, die Gewalt erleben. Die Frauen-Helpline ist rund um die Uhr kostenlos unter 0800-222-555 erreichbar und online unter frauenhelpline.at. Die Frauenhäuser und der Frauennotruf OÖ bieten Schutz und Beratung – auch anonym, wenn du unsicher bist, ob du Hilfe brauchst.
Was kannst du tun? Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, dem etwas Ähnliches passiert: Scheue dich nicht, eine der genannten Stellen anzurufen. Auch wenn du nur eine Frage hast oder unsicher bist – ein Anruf verpflichtet dich zu nichts. In akuten Notlagen erreichst du die Polizei unter 133.
