Das Highfield-Festival bei Leipzig findet in diesem Sommer zum letzten Mal statt.
Was ist passiert? Das Highfield-Festival gibt es seit 30 Jahren. Jedes Jahr im Sommer sind Zehntausende Menschen ans Wasser gefahren, um Musik zu hören und zu feiern. In diesem Jahr ist Schluss: Die Veranstalter Semmel Concerts und FKP Scorpio haben gesagt, dass sie das Festival nicht mehr weitermachen können. Der Grund: Alles ist teurer geworden – Personal, Material, Gagen für die Bands und Energie. Seit der Zeit vor Corona sind die Kosten um etwa 45 Prozent gestiegen. Gleichzeitig kaufen wegen der hohen Preise im Alltag weniger Leute Festival-Tickets. Deshalb sagen die Veranstalter: „Das Highfield, wie es seine Fans kennen und lieben, ist in dieser Form nicht mehr möglich."
Wer hilft? Die Veranstalter planen für 2027 erstmal eine „kreative Pause". In dieser Zeit wollen sie ein neues Konzept entwickeln, das zu den veränderten Bedingungen passt. Damit meinen sie: Wie kann man ein Festival so aufbauen, dass es auch in Zukunft funktioniert und bezahlbar bleibt? Außerdem haben sie offen gelassen, ob später ein anderes Event am Störmthaler See stattfinden kann. Der Bürgermeister von Großpösna, Daniel Strobel, hat gesagt, dass er die Entscheidung versteht, auch wenn sie für die Gemeinde ein großer Verlust ist.
