In einem Hotel in Heidenheim haben linke Aktivisten am Frühstücksbüfett ein Hakenkreuz aus veganem Hackfleisch aufgebaut – während AfD-Politiker dort übernachteten.
Was ist passiert? In Heidenheim (Baden-Württemberg) trafen sich Delegierte der AfD zu einem Landesparteitag. Viele von ihnen übernachteten in einem Hotel am Congress Centrum. Am Morgen fanden sie auf dem Frühstücksbüfett eine Figur aus 1,2 Kilogramm veganem Hackfleisch in Form eines Hakenkreuzes – ergänzt mit Zwiebeln und Gewürzgurken. Die Polizei bestätigte den Vorfall und ermittelt, weil das Hakenkreuz in Deutschland ein verbotenes Symbol ist.
Wer hilft oder reagiert? Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob gegen das Gesetz zur Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verstoßen wurde. Politiker der AfD reagierten empört: Emil Sänze, der Landesvorsitzende der AfD in Baden-Württemberg, sprach auf dem Parteitag von einer "Schmach" und sagte, die Aktivisten sollten "vielleicht einmal mit Arbeit zu versuchen". Die Aktivisten selbst sehen ihre Aktion als "künstlerische Intervention" und wollen zum Nachdenken anregen.
