In der Nacht auf Montag brannte in der Steiermark ein großes Wirtschaftsgebäude komplett ab, doch 153 Feuerwehrleute konnten ein angrenzendes Wohnhaus erfolgreich schützen.

Was ist passiert? In der Nacht auf Montag, den 20. Juli 2026, ist in St. Marein-Feistritz im Bezirk Murtal in der Steiermark ein Feuer in einem Wirtschaftsgebäude ausgebrochen. Als die Feuerwehrleute ankamen, schlugen ihnen meterhohe Flammen und dichte Rauchschwaden entgegen. Der Einsatzleiter Peter Hartensteiner sagte später: „Schon während der Anfahrt schlugen uns meterhohe Flammen und dichte Rauchschwaden entgegen." Das Wirtschaftsgebäude konnte nicht mehr gerettet werden und brannte vollständig ab.

Wer hilft? Insgesamt 153 Feuerwehrleute aus zehn verschiedenen Feuerwehren waren im Einsatz: Feistritz, Knittelfeld, Kobenz, Spielberg, Seckau, St. Lorenzen, St. Marein, St. Margarethen, Apfelberg und St. Stefan ob Leoben. Sie arbeiteten die ganze Nacht hindurch, kämpften gegen die Flammen und schützten gleichzeitig das direkt angrenzende Wohnhaus, das sie durch ihren schnellen Einsatz erfolgreich retten konnten. Weil vor Ort nur wenig Löschwasser vorhanden war, fuhren Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr rund 80.000 Liter Wasser zur Brandstelle und es wurde zusätzlich eine lange Wasserleitung aufgebaut.