In Rinteln wurde bei Gartenarbeiten eine alte Granate entdeckt, deshalb müssen Menschen im Umkreis ihre Häuser verlassen.
Was ist passiert? In Rinteln im Landkreis Schaumburg hat jemand beim Graben im Garten eine alte Granate gefunden. Fachleute vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen haben sich die Sache angeschaut und gesagt: Es ist eine britische Flakgranate mit Zeitzünder aus dem Zweiten Weltkrieg. Solche alten Granaten können noch explodieren, deshalb will die Behörde sie um 18 Uhr kontrolliert sprengen. Damit dabei niemand verletzt wird, müssen alle Menschen in einem Bereich von 300 Metern um den Fundort ihre Häuser verlassen. Auch Straßen in dem Bereich werden abgesperrt, zuerst teilweise ab 14 Uhr und ab 16 Uhr komplett.
Wer hilft den Menschen? Die Polizei und die Stadt Rinteln kümmern sich darum, dass alle gut durch den Tag kommen. Ab 15 Uhr können Menschen, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen, in die Aula des Gymnasiums Ernestinum gehen – das ist die eingerichtete Anlaufstelle. Ein kostenloser Shuttle-Service fährt dorthin, man muss also nicht selbst laufen. Sobald die Experten die Granate gesprengt haben und alles sicher ist, geben Polizei und Stadt wieder frei und informieren die Anwohnerinnen und Anwohner.
