Bei den Grafenegg Festivals kannst du gerade die Oper „Die tote Stadt" hören – ein Werk voller großer Gefühle und wunderschöner Musik.
Stellst du, dir eine Oper vor, die im Jahr 1920 uraufgeführt wurde und von einem Komponisten stammt, der damals erst 23 Jahre alt war? Genau so ein Werk steht jetzt in Grafenegg auf dem Programm: „Die tote Stadt" von Erich Wolfgang Korngold. Die Geschichte dreht sich um einen Mann, der um seine verstorbene große Liebe trauert und nicht weiß, ob er in der Erinnerung lebt oder in der echten Welt. Klingt verträumt? Ist es auch!
Auf der Bühne singen Sängerinnen und Sänger der Wiener Staatsoper. Drei Figuren stehen im Mittelpunkt: Marietta, Brigitta und Fritz. Sie alle stecken in einem Netz aus Sehnsucht, Erinnerung und Verwirrung. Die berühmtesten Stücke heißen „Glück, das mir verblieb" und „Mein Sehnen, mein Wähnen" – beides Lieder, die sich anfühlen, als würde jemand mitten in der Nacht am Klavier sitzen und träumen.
