Wenn im Sommer ein Gewitter aufzieht, kann das für Menschen mit Heuschnupfen oder Asthma plötzlich richtig unangenehm werden – wir erklären dir, warum und was du tun kannst.

Stell dir vor, du sitzt im Sommer draußen, die Luft ist warm – und plötzlich zieht ein Gewitter auf. Für die meisten ist das nur ein bisschen Regen. Für Menschen mit Heuschnupfen oder Asthma kann so ein Gewitter aber richtig gefährlich werden. Fachleute nennen das „Gewitterasthma" oder auf Englisch „Thunderstorm Asthma" (TSA). Das bedeutet: Wenn ein Gewitter kommt, werden plötzlich ganz viele Pollen und Pilzsporen in der Luft aufgewirbelt. Durch die Feuchtigkeit und die elektrische Ladung im Gewitter platzen diese kleinen Körner auf und schleudern ihre Allergene nach unten – genau dorthin, wo wir atmen. Forscher erklären das so: „Pollen – vor allem von Gräsern – sowie Pilzsporen werden im Vorfeld eines Gewitters vermehrt aufgewirbelt. Aufgrund der elektrostatischen Aufladung und der Luftfeuchtigkeit während des Gewitters quellen sie osmotisch auf und platzen."