In Vorarlberg ist eine 78-jährige Frau versehentlich als Geisterfahrerin auf der Autobahn unterwegs gewesen – die Polizei konnte sie stoppen.

Was ist passiert? Am Dienstagabend ist eine 78-jährige Pensionistin in Bludenz falsch auf die S16 Arlberg Schnellstraße aufgefahren. Danach fuhr sie rund sieben Kilometer in die falsche Richtung auf der A14 Rheintal Autobahn weiter. Geisterfahrt bedeutet, dass ein Auto entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs ist – das ist für andere Lenkerinnen und Lenker extrem gefährlich, weil das Auto plötzlich frontal entgegenkommt.

Wer hat geholfen? Eine Polizeistreife der Landespolizeidirektion Vorarlberg konnte die Frau in Bludesch auf der A14 anhalten. Anschließend wurde sie von den Beamten über die Autobahnabfahrt Nenzing sicher von der Autobahn gelotst und einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen. Es kam nach Angaben der Polizei weder zu Personenschaden noch zu Sachschaden – ein glücklicher Ausgang.