In Kelkheim haben Hunderte Menschen einer Frau gedacht, die mitten in der Stadt getötet wurde – und gemeinsam gezeigt, dass sie nicht allein gelassen werden.
Was ist passiert? Vor wenigen Tagen wurde eine 58-jährige Frau auf dem Marktplatz in Kelkheim (Main-Taunus) mit einer Machete angegriffen und getötet. Ihr Ehemann, von dem sie schon länger getrennt lebte, soll laut Staatsanwaltschaft aus Eifersucht gehandelt haben. Drei junge Männer im Alter von 17, 28 und 32 Jahren haben versucht, ihn zu stoppen – das ist leider nicht gelungen. Am Samstagabend sind etwa 400 bis 500 Menschen auf den Marktplatz gekommen, um gemeinsam zu trauern.
Wer hilft? Die Stadt Kelkheim hat die Gedenkstunde organisiert, Bürgermeister Albrecht Kündiger und Erster Stadtrat Dirk Hofmann waren dabei. Pfarrer der evangelischen und katholischen Kirche haben Gebete gesprochen. Auch Polizei, Feuerwehr und Notfallseelsorge, die nach der Tat im Einsatz waren, haben an der Gedenkfeier teilgenommen. Viele Nachbarinnen und Nachbarn haben Blumen und Kerzen vor dem Foto der Frau abgelegt und Geld für Hilfsorganisationen gespendet.
