Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat am 17. Juni 2026 an die Menschen erinnert, die vor 73 Jahren in der DDR gegen die Regierung auf die Straße gegangen sind.

Was ist passiert? Vor 73 Jahren haben in der DDR, dem Staat im Osten Deutschlands, ganz viele Menschen gegen die Regierung protestiert. Am Anfang ging es darum, dass sie mehr arbeiten mussten, ohne mehr Geld zu bekommen. Daraus wurde ein großer Protest in vielen Städten. Die Regierung hat den Protest mit Militär und Polizei gewaltsam beendet. Mindestens 55 Menschen wurden getötet. Danach wurden ungefähr 15.000 Menschen verhaftet, manche mussten mehrere Jahre ins Gefängnis. Daran erinnern wir heute, damit so etwas nicht vergessen wird.

Wer hilft? In Berlin haben Politikerinnen und Politiker wie Kai Wegner, der Bürgermeister von Berlin, und der Kanzleramtsminister Frei an Gedenkveranstaltungen teilgenommen. Sie haben Kränze niedergelegt und Reden gehalten, in denen sie gesagt haben, dass Demokratie und Freiheit wichtig sind und man sie schützen muss. Auch in Städten wie Dresden, Leipzig, Magdeburg und Nordhausen gab es Gedenkveranstaltungen. Schulen, Museen und Vereine erzählen die Geschichte des Aufstands weiter, damit junge Menschen davon erfahren.