Die Füchse Berlin kämpfen um die Champions League – aber ihr Trainer verbietet ihnen das Rechnen.

Stell dir vor, du stehst kurz vor dem Ziel und fängst an zu überlegen, was alles passieren könnte. Genau das will Trainer Nicolej Krickau bei den Füchsen Berlin verhindern. Sein Team ist Zweiter in der Handball-Bundesliga und hat noch drei Spiele. Zwei Siege würden sehr wahrscheinlich für die Champions League reichen – das ist so etwas wie die Königsklasse im Handball.

Trotzdem sagt Krickau: „Die Situation hat sich nicht verändert. Wir müssen unsere Spiele gewinnen.“ Er findet, dass zu viel Nachdenken über die Tabelle den Fokus kaputtmacht. „Wenn man sich zu sehr in vielleicht verliert, dann verlieren wir den Fokus“, warnt er. Beim letzten Spiel gegen Hannover hat er gesehen, was passiert, wenn die Energie nicht bei 100 Prozent liegt: „Unsere Energieleistung war nur 88 Prozent. Und das reicht nicht.“

Am Freitag geht es nach Eisenach. Krickau nennt die Halle dort einen „Hexenkessel“ – also einen Ort, wo es richtig laut und hitzig zugeht. Die Mannschaft aus Eisenach ist zwar nur auf Platz 13, aber sie kann mit vielen taktischen Tricks überraschen. Die Füchse müssen also voll da sein, nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf.