Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem offenen Brief zu direkten Friedensgesprächen eingeladen.
Was ist passiert? Selenskyj hat einen offenen Brief an Putin geschrieben und ihm ein Treffen vorgeschlagen. Das Treffen soll nicht in Kiew oder Moskau stattfinden, sondern zum Beispiel in der Schweiz, in der Türkei oder in einem arabischen Land. Selenskyj will, dass zuerst an der Front zwischen der Ukraine und Russland nicht mehr geschossen wird. Diesen Waffenstillstand sollen die USA kontrollieren. Außerdem sollen alle Kriegsgefangenen ausgetauscht und Familien, die vor dem Krieg geflohen sind, sollen zurückkehren können. Auch Kinder, die aus der Ukraine weggebracht wurden, sollen wieder nach Hause dürfen.
Wer hilft? Bei den Gesprächen sollen nach dem Wunsch von Selenskyj auch Vertreter aus Europa und den USA dabei sein, die als Garanten - also als Sicherheitspartner - auftreten. US-Präsident Trump hat gesagt, er fände ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj gut. Im US-Kongress wurde außerdem ein Paket mit weiterer Hilfe für die Ukraine und neuen Strafmaßnahmen gegen Russland beschlossen. In Europa haben sich zudem alle EU-Länder dafür ausgesprochen, mit der Ukraine über einen möglichen EU-Beitritt zu sprechen.
Was kannst du tun? Du kannst dich informieren, zum Beispiel bei seriösen Nachrichten für junge Leute, und das Thema mit Freundinnen und Freunden besprechen. Frieden wird nicht nur in Palästen entschieden, sondern betrifft auch deine Generation. Wenn du Ideen hast, wie man Brücken baut, teile sie - zum Beispiel in der Schule, in Jugendgruppen oder in sozialen Netzwerken. Auch kleine Aktionen, Spenden oder Briefe an Hilfswerke helfen, die Situation von Kindern und Familien in Kriegsgebieten zu verbessern.
