Frankreich hat sich bei der WM 2026 einen wilden Spitznamen gegeben und steht jetzt vor dem Halbfinale gegen Spanien – Lamine Yamal zeigt sich davon unbeeindruckt.

Frankreich marschiert bei dieser WM beeindruckend durchs Turnier: Sechs Spiele, sechs Siege, 16:2 Tore. Die Hälfte der Tore schoss Kapitän Kylian Mbappé, den alle im Team nur "General" nennen. Im Achtelfinale wurde Paraguay mit 1:0 geschlagen.

Jetzt wartet Spanien. Spanien ist Europameister und gehört zusammen mit Frankreich zu den stärksten Teams des Turniers. Spaniens Flügelstürmer Lamine Yamal feierte am Montag seinen 19. Geburtstag und sagt ganz locker: "Wenn jemand Angst haben sollte, dann sie." Er findet sogar, dass Spanien und Frankreich die zwei besten Mannschaften der WM sind.

Doch Frankreich will sich nicht kleinmachen. Die Spieler geben sich selbst den Spitznamen "Les mauvais garçons" – das bedeutet so viel wie "Die bösen Jungs". Verteidiger Maxence Lacroix erklärt, der Name solle zeigen, dass das Team voller Kämpfer ist und erhobenen Hauptes aus dem Turnier gehen will. Dass diese Ansage ernst gemeint ist, zeigt die Statistik: 16 Tore in 6 Spielen sprechen für sich.