Beim Großen Preis von Monaco haben viele Fahrer Strafen bekommen, weil sie in der Boxengasse angeblich zu schnell waren. Das Team Alpine findet das nicht fair und legt deshalb Einspruch ein.

Stell dir die Boxengasse wie eine Werkstatt-Spur vor: Dort dürfen die Autos normalerweise höchstens 60 km/h fahren, damit Mechaniker und Fahrer sicher bleiben. In Monaco wurden gleich mehrere Fahrer bestraft, weil sie laut Messung ein bisschen zu schnell waren – zum Beispiel George Russell mit 60,1 km/h. Für ihn reichte schon ein winziger Wert über der Grenze, um eine Zeitstrafe zu bekommen.

Das hat auch Pierre Gasly von Alpine getroffen. Er war Dritter im Rennen, wurde aber durch die Strafe auf Platz sieben zurückgesetzt. Damit rutschte Isack Hadjar von Red Bull auf das Podium. Gasly war danach richtig sauer und sagte dem Fachportal The Race, er habe zehn Jahre auf so einen Moment hingearbeitet.

Alpine-Teamchef Flavio Briatore meint, dass mindestens vier Teams betroffen waren, und sieht darin einen klaren Grund, das Ergebnis nochmal zu prüfen. George Russell vermutet sogar, dass es ein Software-Problem gegeben haben könnte, das die Messung verfälscht hat.