Kurz bevor Staatschefs aus aller Welt in Ankara zusammentreffen, gehen türkische Behörden massiv gegen Journalistinnen, Anwälte und Oppositionelle vor.

Was ist passiert? In der Türkei wurden kurz vor dem NATO-Gipfel viele Menschen festgenommen. Die Polizei hat in mehreren Provinzen Razzien durchgeführt. Unter den Festgenommenen sind Journalistinnen, Anwälte und Mitglieder linker Gruppen. Auch hundert Menschen, die friedlich gegen den Gipfel demonstriert haben, wurden in Ankara in Gewahrsam genommen.

Wer hilft? Es gibt Organisationen, die sich für die Betroffenen stark machen. Der türkische Journalistenverband TGC und die Anwaltsvereinigung CHD fordern, dass die Journalistinnen sofort freigelassen werden. Auch Reporter ohne Grenzen kritisiert die Einsätze als zu hart und zu willkürlich. Sie sagen: Die Sicherheit von Journalistinnen darf nicht gefährdet werden.

Was kannst du tun? Informiere dich aus verschiedenen Quellen, wenn du über Politik liest. Schau genau hin, wer was sagt und wer vielleicht eine bestimmte Meinung vertritt. Wenn dir Pressefreiheit wichtig ist, kannst du dich über Organisationen wie Reporter ohne Grenzen schlau machen und ihre Arbeit im Auge behalten. Auch dein eigener Blick auf Nachrichten zählt: kritisch lesen hilft, die Welt besser zu verstehen.