Die Polizei hat eine 43-jährige Frau festgenommen, die als 24-Stunden-Pflegerin gearbeitet haben soll und dabei Seniorinnen und Senioren in Österreich, Deutschland und der Schweiz bestohlen haben soll.
Was ist passiert? Die Frau war über Vermittlungsagenturen als 24-Stunden-Pflegerin im Einsatz – das bedeutet, dass sie bei älteren, hilfsbedürftigen Menschen im Haushalt lebt und sich rund um die Uhr um sie kümmert. Laut Polizei hat sie seit 2019 bei verschiedenen Familien gearbeitet. In mindestens acht Fällen in Österreich und wohl auch in Deutschland und der Schweiz soll sie Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände gestohlen haben. Bekannt wurde das Ganze durch einen Fall im Mai 2026 in der steirischen Stadt Eisenerz: Die Frau war für einen 75-jährigen Mann engagiert worden, blieb aber nur vier statt der vereinbarten 28 Tage und verschwand nachts mit Geld und Goldschmuck. Die Polizei ließ einen europäischen Haftbefehl aus und nahm die Frau in Ungarn fest. Sie sitzt jetzt in der Justizanstalt Linz in Haft und schweigt bisher zu den Vorwürfen.
