Ein Typ aus Wien hat auf Instagram heftige antisemitische und gewaltverherrlichende Sachen gepostet – jetzt ermittelt der Staatsschutz gegen ihn.

In seinem Profil zeigte er Fotos und Videos, auf denen jemand mit Waffen posiert. Außerdem war ein Clip dabei, in dem eine israelische Flagge zerstört wurde. Das sind nicht einfach nur dumme Sprüche, sondern strafbare Inhalte: so genannte Verhetzung und Verstoß gegen das Waffengesetz.

Aufgeflogen ist der Account, weil der Mutterkonzern Meta (zu dem Instagram gehört) das Profil überprüft und sofort an die österreichische Polizei gemeldet hat. Die Fahnder vom Staatsschutz brauchten nur ein paar Stunden, um den 16-Jährigen zu identifizieren. Sogar ein Sondereinsatzkommando, die Cobra, fuhr nachts zu seiner Wohnung und nahm ihn fest.

Bei der Vernehmung hat er zugegeben, dass er die Inhalte selbst gepostet hat. Jetzt darf er vorläufig keine Waffen mehr tragen. Warum ist das für dich wichtig? Auch online gelten Gesetze – und Plattformen beobachten genau, was gepostet wird. Extremistische Inhalte können ernste Konsequenzen haben, selbst wenn du noch nicht volljährig bist.