Ein Gericht in Seoul hat den früheren Präsidenten von Südkorea zu 30 Jahren Haft verurteilt, weil er Drohnen nach Nordkorea geschickt haben soll.

Was ist passiert? Ein Gericht in Seoul hat den früheren Präsidenten Yoon Suk Yeol zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Vorwurf: Er soll Drohnen über die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang fliegen lassen haben, um so einen Vorwand für die Ausrufung des Kriegsrechts zu schaffen. Die Richter sagen, Yoon habe mit den Drohnen Spannungen mit Nordkorea erzeugen wollen, damit er einen nationalen Notstand ausrufen und seine politischen Gegner ausschalten konnte. Das Urteil kommt zu einer lebenslangen Haftstrafe dazu, die Yoon bereits im Februar bekommen hat, weil er versucht hatte, das Kriegsrecht zu verhängen.