Fünf Firmen aus Deutschland und Litauen haben ein Bündnis namens SAFENet gegründet und fordern strengere Regeln für Router in Europa.
Vielleicht hast du bei dir zu Hause einen Router stehen – das kleine Kästchen, über das dein WLAN läuft. Genau um diese Geräte geht es in einer neuen Debatte: Fünf Hersteller aus Europa haben sich zusammengetan, um die Politik aufzurütteln. Sie sagen: Router sind viel wichtiger, als viele denken, und brauchen deshalb bessere Sicherheitsregeln.
Die fünf Firmen heißen devolo, FRITZ!, LANCOM und TDT aus Deutschland sowie Teltonika aus Litauen. Ihr neues Bündnis nennen sie SAFENet. Sie haben ausgerechnet: 93 Prozent vom Internet in Europa läuft nicht über das Mobilfunknetz, sondern über Router in Wohnungen, Häusern und Büros. Trotzdem gelten für Router bisher keine so strengen Sicherheitsregeln wie für das 5G-Netz. Das wollen die Hersteller ändern.
