Die EU-Kommission hat einen Plan vorgelegt, wie Satelliten-Frequenzen in Europa künftig verteilt werden sollen – und will dabei europäische Anbieter bevorzugen.
Stell dir vor, dein Handy empfängt Internet direkt aus dem Weltall. Genau darum geht es bei den sogenannten 2-GHz-Frequenzen: Das sind Funkwellen, über die Satelliten mit Smartphones und anderen Geräten kommunizieren können. Bisher gehören diese Frequenzen in Europa fast komplett US-Firmen wie Starlink von Elon Musk.
Die EU findet das nicht gut, weil sie unabhängiger sein will. Deshalb schlägt sie vor, die Frequenzen ab 2027 neu zu verteilen: Ein Teil geht an Behörden und das Militär, ein Teil ist nur für neue europäische Firmen reserviert, und nur ein kleiner Teil bleibt für alle offen – auch für Starlink.
Das klingt vielleicht nach trockener Technik, aber es betrifft dich mehr, als du denkst. Wenn europäische Anbieter eigene Satellitennetze aufbauen, könnte das langfristig für mehr Auswahl und bessere Preise bei mobilen Internetdiensten sorgen – und Europa macht sich weniger abhängig von US-Konzernen.
