Die EU und die Ukraine haben ein neues Abkommen unterschrieben: Sie wollen in Zukunft zusammen Drohnen entwickeln und produzieren.
Was ist passiert? EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen war in der Hauptstadt der Ukraine, in Kiew. Dort hat sie ein neues Abkommen vorgestellt. Die EU und die Ukraine wollen jetzt zusammenarbeiten, damit mehr Drohnen gebaut werden können. Drohnen sind kleine Fluggeräte, die man zum Beispiel zur Verteidigung braucht. Die Ukraine weiß durch den Krieg gegen Russland viel darüber, wie man Drohnen einsetzt. Die EU hat große Fabriken und Technik. Beide Seiten wollen ihre Stärken verbinden, damit mehr Drohnen schneller hergestellt werden können. „Wir müssen unsere Stärken bündeln“, sagte von der Leyen.
Wer hilft mit? Auf der ukrainischen Seite sind es vor allem die Soldatinnen und Soldaten, die Erfahrung mit Drohnen haben. Sie wissen, wie man Drohnen im Kampf benutzt und wie man sich gegen Drohnen schützt. Auf der europäischen Seite helfen große Rüstungsfirmen, zum Beispiel Rheinmetall und HENSOLDT. Sie haben Fabriken und können Drohnen in großer Zahl bauen. Regierungen aus mehreren EU-Ländern unterstützen das Abkommen. Auch der fünfte Ukraine-Südosteuropa-Gipfel fand in Kiew statt. Daran nahmen Vertreter aus Rumänien, Albanien, Serbien, Moldau und Kroatien teil.
