Im Juni 2026 sind die Preise, die Hersteller in Deutschland bekommen, im Vergleich zum Mai um 0,3 Prozent gefallen.

Stell dir vor, eine Firma verkauft Stahl oder Mehl. Den Preis, den sie dafür bekommt, nennt man Erzeugerpreis. Im Juni 2026 waren diese Preise in Deutschland ein bisschen niedriger als im Mai – nämlich um 0,3 Prozent. Verglichen mit dem Juni 2025 waren sie allerdings immer noch 1,8 Prozent höher. Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) gemeldet.

Vor allem Energie und Vorleistungsgüter haben den Preis in die Höhe getrieben. Energie war im Juni auf Jahresbasis 0,4 Prozent teurer. Heizöl und Rohbenzin kosteten sogar deutlich mehr als vor einem Jahr. Grund dafür sind Konflikte im Iran und im Nahen Osten.

Diese Zahlen wirken erst einmal trocken, sind aber wichtig. Denn die Erzeugerpreise beeinflussen mit etwas Verzögerung die Preise, die du im Supermarkt oder an der Tankstelle siehst. Sinken sie, kann das später auch deine Ausgaben ein bisschen kleiner machen.