Der schwedische Handy-Netzwerk-Ausrüster Ericsson hat im zweiten Quartal 2026 weniger Geld verdient, und der Chef geht bald.

Was ist passiert? Ericsson baut Geräte und Technik für Handy-Netze. Im zweiten Quartal 2026 – also von April bis Juni – hat das Unternehmen etwa sechs Prozent weniger Umsatz gemacht als im Jahr davor. Insgesamt waren es rund 52,7 Milliarden schwedische Kronen. Der Gewinn ist sogar um zwölf Prozent gesunken und lag bei etwa 4,1 Milliarden Kronen. Der Grund: Bestandteile für die Technik sind teurer geworden, und die Handy-Anbieter kaufen weniger neue Ausrüstung ein. Der Chef Börje Ekholm erklärte dazu: „Im zweiten Quartal haben wir Maßnahmen ergriffen, um den Anstieg der Komponentenkosten abzufedern“.

Wer hilft? Das Unternehmen versucht selbst, die Probleme in den Griff zu bekommen. Ericsson hat 2025 weltweit rund 5.000 Stellen abgebaut und will auch 2026 weiter sparen. Der designierte neue Chef Per Narvinger soll das Unternehmen ab Ende September 2026 führen und einen Neuanfang einleiten. Außerdem passt Ericsson seine Preise an und sucht nach Wegen, die Kosten zu senken, ohne die Qualität zu verschlechtern.

Was kannst du tun? Wirtschaftsthemen wirken oft weit weg, aber große Firmen wie Ericsson beschäftigen Tausende Menschen weltweit – auch in Europa. Wenn du dich für Börsen-Nachrichten interessierst, kannst du lernen, wie Unternehmen auf Veränderungen reagieren und was es bedeutet, wenn Konzerne Mitarbeitende entlassen. Schau dir Vergleichsangebote anderer Firmen an und bilde dir deine eigene Meinung, statt nur Schlagzeilen zu glauben.