Am Mittwochabend trifft England im WM-Halbfinale in Atlanta auf Argentinien, und für viele hat dieses Duell eine Bedeutung, die weit über 90 Minuten Fußball hinausgeht.
Was ist passiert? In Atlanta in den USA spielen England und Argentinien am 15. Juli 2026 um den Einzug ins Finale einer Fußball-Weltmeisterschaft. Die Stimmung ist angespannt, weil beide Länder eine gemeinsame, schwere Geschichte haben: 1982 führten sie einen Krieg um die Falklandinseln, der 74 Tage dauerte und fast 900 Menschenleben kostete. Trotzdem geht es auf dem Platz um ein ganz normales Fußballspiel, das in den USA um 21:00 Uhr beginnt.
Wer hilft, damit es fair bleibt? Die argentinischen Kriegsveteranen haben sich vor dem Spiel klar geäußert. Sie sagen: «Der Sport ist kein Krieg» und fordern die Fans auf, ihre Mannschaft zu unterstützen, aber ohne Hass und ohne Fremdenfeindlichkeit. Auch die Trainer beider Teams versuchen, die Spannung zu nehmen: Argentiniens Trainer Lionel Scaloni sagt, es sei «ein Fußballspiel. Punkt. Mehr ist es nicht», und Englands Trainer Thomas Tuchel bittet um Ruhe und guten Fußball. Damit zeigen sie, dass Sport verbinden kann statt zu spalten.
