Weil das WM-Viertelfinale zwischen England und Norwegen erst um 22 Uhr beginnt, dürfen Pubs in England und Wales am Samstagabend länger offen bleiben.
Stell dir vor, dein Lieblingsspiel beginnt erst spät am Abend – und der Pub macht genau dann zu. Genau das wollte die britische Regierung verhindern. Deshalb hat sie eine flexible Sperrstunde eingeführt: Pubs dürfen bis 30 Minuten nach dem Schlusspfiff geöffnet bleiben. Normalerweise müssen sie in England um 23 Uhr schließen.
Das Spiel zwischen England und Norwegen findet in Miami statt und beginnt um 22 Uhr britischer Zeit. Damit die Fans jede Minute mitfiebern können, hat die Regierung die Regel extra gelockert. Schon vorher durften Pubs bis 2 Uhr nachts offen bleiben – jetzt kommt also noch etwas Zeit dazu.
Polizei-Staatssekretärin Sarah Jones findet das richtig so. Sie sagt, England-Fans verdienten es, jede Minute des Viertelfinalspiels gemeinsam anzuschauen. Sie hofft, dass die Pubs voll werden und England dem Titel einen Schritt näherkommt.
Im Achtelfinale gegen Mexiko hatte es wetterbedingte Verzögerungen gegeben. Damit so etwas nicht zum Problem wird, gilt die flexible Regelung. So können Wirte reagieren, falls das Spiel später anfängt oder länger dauert.
Für dich heißt das: Auch wenn du nicht in England bist, zeigt die Nachricht, wie sehr ein Fußballspiel den Alltag verändern kann. In vielen Ländern gibt es ähnliche Regeln bei großen Turnieren – ein Zeichen dafür, wie wichtig Sport für die Gesellschaft ist.
