Am letzten Tag eines großen Wirtschaftstreffens in Russland hat die Ukraine St. Petersburg und andere Städte mit Kampfdrohnen angegriffen. Die Behörden forderten die Menschen auf, drinnen zu bleiben.
Was ist passiert? Die ukrainische Armee hat am Abschlusstag des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg einen großen Drohnenangriff gestartet. Betroffen waren die Stadt selbst, der Marinestützpunkt Kronstadt an der Ostsee und der Hafen von Mariupol im Süden. Der Flughafen Pulkowo hat vorübergehend keine Flugzeuge starten und landen lassen. Auf dem Handy vieler Menschen funktionierte das mobile Internet zeitweise nicht.
Wer hilft? Die russische Flugabwehr hat laut Gouverneur Alexander Drozdenko insgesamt 141 Drohnen über dem Gebiet Leningrad abgeschossen. In St. Petersburg hat Gouverneur Alexander Beglov die Einwohner über den Nachrichtendienst Telegram informiert und sie gebeten, in ihren Wohnungen zu bleiben und nicht auf die Straße zu gehen. Rettungskräfte waren im Einsatz, um Brände zu löschen, die nach den Angriffen ausgebrochen waren.
